Grünleger - Hühner

Bei Grünleger-Hühner muss man zunächst unterscheiden zwischen reinrassigen Araucana-Hühnern und Kreuzungen von Araucana-Hühnern mit anderen Rassen. Zuchtziel dieser Hybriden ist vor allem eine höhere Legeleistung, denn reinrassige Araucana legen höchstens 180 Eier im ersten Lebensjahr.

Die Befruchtungsrate ist bei reinrassigen Araucana oft nur sehr mäßig, was sie natürlich umso wertvoller macht.
Auffälligstes Merkmal bei Araucana ist, dass sie keine Schwanzfedern haben. Ihr Name leitet sich von den Araucana-Indianern ab. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet dieser Hühner war die Westküste von Südamerika.
Die grünblaue markante Eierschale und ihr Aussehen ist durch Jahrhunderte langer Inzucht und Mutationen entstanden. Seit 1960 ist die Rasse dauerhaft in Deutschland sesshaft und weitergezüchtet worden.

Durch Einkreuzungen von Araucana mit anderen Rassen erreicht man auch dementsprechend unterschiedlich grüne Farbtöne bei den Eiern dieser Nachkommen.
Ich selbst züchte Araucana als Kreuzung mit Sussex-Hühnern, was sattgrüne Eier hervorbringt. Kreuzungen mit meinen Maran haben sehr dunkelgrün-olivfarbige Eier hervorgebracht.

Araucana-Hühner sind von Haus aus eher scheue und leicht erregbare Tiere.
Ganz anders dagegen sind Sussex eine eher gutmütige und ruhige Hühnerrasse, somit eine ideale Mischung um grünlegende Hühner mit einen doch sehr angenehmen Charakter zu erhalten.

Weiterzüchtungen von Grünleger-Mischlingen mit reinrassigen Maran-Hühnern haben bei mir Hühner hervorgebracht, die vom Äußeren, wie auch vom Charakter Maran-Hühner sehr ähnlich sind, jedoch extrem dunkelgrüne bis ockerfarbige Eier legen.

Sehr gut haben sich Hühner von Araucana-Sussex Mischlingen bei mir bewährt zur Aufzucht von Küken.
Sie sind meist sehr zuverlässige und sanftmütige Brüterinnen und Glucken.

Manchen dieser Hennen kann man ohne Probleme bis zu 15 Eier zur Brut unterlegen.

Bruteier von Grünlegern kann man bei mir von Februar bis August erwerben, ansonsten auf Anfrage.

 

 

 
© W. Holzheimer 2001 - 2011